März, 2021

FR19mär16:00EmpfohlenMenschenkette in der Breiten Straße16:00 Art:Event,Familie

Veranstaltungsdetails

Am *19. März* findet der *siebte internationale Klimastreik* von Fridays for Future statt. Weltweit gehen wieder  Aktivist*innen und Bürger*innen für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze auf die Straße. Auch in Potsdamplanen wir anlässlich des Globalen Aktionstags eine*Menschenkette ab 16 Uhr* entlang der *Breiten Straße**. Zwischen Lustgarten und Rechenzentrum* versammeln sich auf beiden Straßenseiten Menschen in großem Abstand und bilden damit ein Band für den Klimaschutz.Durch große Abstände versuchen wir das Infektionsrisiko zu minimieren. Weiter fordern wir alle Teilnehmer*innen aus Hygieneschutzgründen dazu auf, mit einer sicheren Maske teilzunehmen und die Abstände auch bei der Ankunft konsequent einzuhalten. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten auf die Einhaltung achten.

Unter dem Motto „*Keine leeren Versprechungen**mehr*“ fordern wireine *konsequente Umsetzung*bestehender Klimaschutzideenstatt leerer Versprechen. So wurde bei der EEG-Novelle kaum auf die Kritik der Umweltschutzverbände und Erzeuger Erneuerbarer Energien gehört. Weiter liegen für Brandenburg etwa durch die Volksinitiative „VerkehrswendeBrandenburg Jetzt!“ konkrete erste Umsetzungsvorschläge auf dem Tisch, um im Verkehrssektor einen ersten Fortschritt zu erzielen. Und Fortschrittist dringend nötig, die Emissionen müssen rasch gesenkt werden, um die Erderhitzungnoch auf 1,5-GradCelsius begrenzen zu können. Aufgrund der Corona-Pandemie wird neben den Aktionen in Präsenz auch digitalunter #AlleFür1Komma5und #NoMoreEmptyPromises in sozialen Netzwerken und Livestreams gestreikt. Insbesondere Menschen, die nicht vor Ort teilnehmen möchten, seien auf diese Möglichkeit hingewiesen.

„Um die Klimakrise in den Griff zu bekommen und die Erderwärmung einzugrenzen, braucht es sofortige Maßnahmen. Jeder verstreichende Tag erhöht das Risiko von Hitzewellen und Extremwetter weltweit. Doch in den letzten Jahren hat die Politik nur leere Versprechen gegeben.Daher müssen wir jetzt auf die Straße, denn jeder Tag zählt“, sagt Paul Höpfner.

„Die Coronakrise hat gezeigt, dass Krisen nicht gerecht gelöst werden. Wir müssen die Betroffenen bei der Krisenbekämpfung in den Fokus nehmen! Ein Streik für Klimaschutz ist auch ein Streik für globale Generationengerechtigkeit“, findet Jacob Schäfer.

Als Fridays for Future streiken wirseit über zwei Jahren und nun erneut auf allen Kontinenten für globale Klimagerechtigkeit. Wir fordern eine Politik, die der historischen Verantwortung von Industrienationen wie Deutschland gerecht wird. Dabei fordern wirzusammen mit über 27.000 Wissenschaftler*innen beispielsweise den Kohleausstieg bis 2030, Netto-Null und 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035.Weiterhin muss die neue Bundesregierung auch in allen anderen Sektoren die *Empfehlungen von Wissenschaftler*innen umsetzen.*

Otto Richter ergänzt: „Häufig werden wirtschaftliche Interessen und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt, während viele Unternehmen erfolgreich zeigen, dass die Kombination gut funktioniert. Bei spezfischen Themen finden sich häufig Positivbeispiele in anderen Ländern, die entsprechende Gesetze verabschiedet haben. Eigentlich ließen sich die Maßnahmen so gestalten, dass insbesondere kleine Unternehmen und der Mittelstand profitieren, doch immer häufiger dienen Konzerninteressen als Leitfaden der Politik.“ Aus diesem Grund müssen wir in diesem Jahr der Bundestagswahl den Druck auf die Politik erhöhen, die besten Lösungen zu finden und den Einfluss großer Lobbygruppen zum Wohle der Gesellschaft zurückzufahren.

Wir rufen in diesem Sinne die *Mitmenschen aller Altersgruppen* auf, sich unserem Protest anzuschließen und darüber hinaus auch ihre Abgeordneten zu kontaktieren, um ihr Interesse für Klimagerechtigkeitzu verkünden!

Zeit

(Freitag) 16:00

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