Januar, 2021

Do28jan18:30EmpfohlenVirtuelles EventAntisemitismus in Brandenburg18:30 Art:Online

Veranstaltungsdetails

In Brandenburg leben etwa 2000 Menschen jüdischen Glaubens, meist aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Von dort kennen sie offenen Antisemitismus. In Brandenburg fühlen sie sich laut einer Studie des Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS) e.V. von 2019 zumindest körperlich sicher. Doch im deutschen Alltag ist Judenhass ein „alltagsprägendes Phänomen“ geworden. Von 2014 bis 2018 zählte die Polizei insgesamt 433 judenfeindliche Delikte. Bei mehr als der Hälfte ging es um Volksverhetzung. An der Spitze der Kriminalitätsbilanz steht der Landkreis Oberhavel mit 46 Straftaten. Es folgen Cottbus (38 Delikte), Potsdam (33) und der Landkreis Uckermark (32).

Seit der Corona-Pandemie haben sich noch weitere Phänomene, wie u.a. die Querdenken-Bewegung hinzugesellt. Die Verleugnung von Tatsachen, das Bedienen alter Narrative und Schuldzuweisungen, Missbrauch von Symbolen und die Gleichstellung mit Opfern des Nationalsozialismus sind nur unvollständig genannte Handlungen. Mit der Mitautorin der o.g. Studie Dorina Feldmann wollen wir über das Thema „Antisemitismus in Brandenburg“, dessen Entwicklung, Erscheinungsformen und Entwicklungen reden. Ihr könnt gern im Vorfeld Fragen einschicken: meissner@dielinke-lausitz.de oder während des Livestreams in den Kommentarspalten von Youtube oder facebook stellen.

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(Donnerstag) 18:30

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