ADKV-ART COLOGNE PREIS FÜR KUNSTKRITIK UND KUNSTVEREINE

ADKV-ART COLOGNE PREIS FÜR KUNSTKRITIK UND KUNSTVEREINE

ADKV-ART COLOGNE PREIS FÜR KUNSTKRITIK UND KUNSTVEREINE

Berlin, 19. November 2020. Noemi Smolik erhielt 2020 den Preis für Kunstkritik, der jährlich von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen wird. Der Preis für Kunstvereine ging in diesem Jahr an die Halle für Kunst Lüneburg. Angesichts der Pandemie entfiel mit der Verschiebung der ART COLOGNE leider auch die Preisverleihung live vor Ort. Stattdessen entstanden kurze Filme mit beiden  Preisträgerinnen – die Leiterin der Halle für Kunst in Lüneburg Stefanie Kleefeld ist im Rahmen der dortigen Ausstellung  zu sehen und Noemi Smolik wurde in ihrer Wohnung in Köln besucht.  In den von der ART COLOGNE initiieren und produzierten Filmen kommt die Relevanz  der Preise, diejenige der ART COLOGNE, die Bedeutung von Kunstkritik und diejenige des Kunstvereins als zukünftige Herausforderungen zur Sprache.

Die diesjährige Jury mit Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn), Beatrice von Bismarck (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Swantje Karich (Die Welt“ und „Welt am Sonntag“), Olaf Nicolai (Künstler) und Antje Stahl (Trägerin Preis für Kunstkritik 2019), moderiert von Gerrit Gohlke, ADKV, zeichnete mit Noemie Smolik eine Kunstkritikerin aus, „…die es versteht, Inhalte jenseits kulturpolitischer Trends unabhängig und unbeirrt zu verfolgen und durchzusetzen. In Zeiten, in denen der Nationalpopulismus in vielen europäischen Ländern erstarkt, wollte die Jury auch das Lebenswerk einer Grenzgängerin würdigen, die sich unermüdlich für die Kulturvermittlung einsetzt.“

Die 1995 gegründete Halle für Kunst Lüneburg hat sich in beständiger Weise mit einem hochkarätigen Programm aus Einzel- und Gruppenausstellungen zu einem maßgeblichen Ort für zeitgenössische Kunst entwickelt. In ihrer Ausrichtung verhandelt die Halle für Kunst, die seit 2012 von Stefanie Kleefeld geleitet wird, gleichfalls diskursiv-theoretische Entwürfe als auch aktuelle gesellschaftspolitische und ökonomische Fragen, so die Jury des ADKV- ART COLOGNE Preis für Kunstvereine, zu der Sven Beckstette (Hamburger Bahnhof), Sunah Choi (Künstlerin), Caroline Käding (Institut Freie Kunst, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Kito Nedo (freier Kunstkritiker) und Simone Neuenschwander (freie Kuratorin) gehörten.

Beide von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine gemeinsam mit der ART COLOGNE jährlich ausgelobten Preise verfolgen das Ziel, innovative, zeitgenössische  Kunstvermittlungsarbeit zu fördern und zugleich öffentlich die wichtige Rolle einer kreativen und unabhängigen Kunstkritik für die gegenwärtige Kunstproduktion anzuerkennen. Die Preise sind mit 8.000 Euro (Kunstvereine) und 3.000 Euro (Kunstkritik) dotiert.

Die Filme sind hier abrufbar.

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